Wie es dazu kam, dass ich beruflich vor allem mit Themen aus dem Spektrum Bildung, Soziales und Gesundheit zu tun hatte, kann ich heute gar nicht mehr genau sagen. Jedenfalls bin ich glücklich darüber, dass es so gekommen ist.
Menschen, die in sozialen und lehrenden Berufen arbeiten und dort Führungsaufgaben übernehmen, zeichnen sich vielfach durch ein hohes Maß an Empathie und Kommunikationsfreude aus. Sie arbeiten oft in Bereichen, die sich an Werten wie Bildungs- und Chancengerechtigkeit, Gesundheit, Inklusion, gesellschaftlichem Miteinander, Respekt, Toleranz und Verantwortung orientieren. → www.socialnet.de/lexikon/Soziale-Berufe
Im Berufsalltag legen sie Wert darauf, nicht nur in ihrer Funktion gesehen zu werden. Ihnen geht es immer auch um den Menschen hinter der beruflichen Funktion. Ihre Kommunikationsfreude und ihr Wunsch, etwas Gutes zu bewirken, sind ihre großen Stärken. Daraus ziehen sie Motivation und Anstrengungsbereitschaft.
Gleichzeitig leiden sie darunter, wenn sie den Eindruck gewinnen, dass der Druck in ihrem beruflichen System stetig steigt, dass sie möglicherweise in einer Sackgasse gelandet sind. Engagierte Menschen werden häufig krank, wenn sie mit ihrer Art der Kommunikation nicht weiterkommen, wenig bewegen können oder auf Unverständnis stoßen.
Die Erklärung für den Zusammenhang versteckt sich hinter dem Fachbegriff (Embodied Cognition – verkörperte Kognition). Dahinter steht die Erkenntnis, dass Denken, Fühlen und körperliches Erleben eng miteinander verbunden sind. Körperzustände, Bewegungen und Emotionen beeinflussen unsere Gedanken – und – das ist das Spannende – auch umgekehrt. Hier setze ich mit meiner Arbeit an.
In meiner Praxis unterstütze ich Führungskräfte in sozialen Berufen, sich der eigenen Körpersprache, Kommunikation und Wirkung bewusst zu werden. Das ist eine spannende Arbeit, die bei vielen Menschen zu "Aha-Erlebnissen" führt. 🌷